Trotz Corona - ein MUSS - der Muotathaler Hegetag

Aktualisiert: Juli 7

Am 06.06.2020 war es wieder soweit. Der jährliche Muotathaler-Hegetag stand auf dem Programm!


Um die nötigen gesetzlichen Vorgaben wegen der der Corona-Situation aber einhalten zu können, fand der Hegetag dieses Jahr etwas „abgespeckt“ statt.

Trotzdem waren rund 20 Jäger bereit sich an diesem Tag im Muotathal für Wild, Wald, Öffentlichkeit und Jagd einzusetzen. Verteilt auf mehrere Arbeitsorte wurden folgende Einsätze geleistet:

Entfernung von grossen Mengen von altem Stacheldraht.

o Auf der Jagd treffen wir Jäger immer wieder mal auf alten, herumliegenden und an Bäumen eingewachsenen Stacheldraht, der nicht mehr verwendet wird.

o Dieser alte Draht stellt eine Gefahr fürs Wild und unsere Jagdhunde dar.

o Wild kann sich darin verfangen oder sich verletzen und unter Umständen daran eingehen.

o Auch unsere Jagdhunde können sich während ihrem Einsatz daran verletzen.

Der "schönste Muotathaler" im Einsatz

Erstellung eines Hochsitzes

o Hochsitze sind gut geeignet für Wildbeobachtungen und die Ansitzjagd

o Mit Einwilligung des Grundeigentümers und Meldung beim zuständigen Amt können solche Ansitzeinrichtungen erstellt werden.

o Hochsitze sind ideal, um das Wild in Ruhe zu beobachten und richtig anzusprechen (Bestimmung von Wildart, Alter und Geschlecht).

o Dies unterstützt somit die waidgerechte Jagd.


Freihalteflächen pflegen

o Das Wild wird durch die Nutzung der Natur vom Mensch immer mehr zurückgedrängt und eingeschränkt.

o Gerade die aktuelle Corona-Situation macht sichtbar, wie viele Menschen sich frei in der Natur bewegen z.B. Camper, Wanderer usw.

o Dies ist kein Problem, solange man sich rücksichtsvoll verhält.

o Das Wild wird jedoch immer mehr in den Wald zurückgedrängt.

o Dies führt unausweichlich zu Schäden an Bäumen, da im Wald vielfach die Äsungsflächen fehlen.

o Dem wird durch die Pflege von Freihalteflächen im Wald entgegengewirkt (kurzhalten der Vegetation).


Material entsorgen

o Jährlich sind auch Entsorgungsarbeiten auf dem Programm.

o Letztes Jahr wurde „Güsel“ aus dem Wald gesammelt und entsorgt.

o Dieses Jahr wurde altes Material von der Trophäenschau auseinandergeschraubt, wo möglich wiederverwendet und der Rest entsorgt.


Insgesamt wurden somit durch die Muotathaler Jäger über 100 Mannstunden geleistet

Nach getaner Arbeit wurde gruppenweise zusammengesessen und versucht die heimische Wirtschaft im Thal wieder etwas anzukurbeln.

Vielen Dank für Euren tollen Einsatz!


Euer Hegechef

Markus Betschart

Hegekreis 411

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Schwyzer Kantonaler Patentjäger Verband

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