Wildtierfreundlich in die Natur

Aktualisiert: vor 3 Tagen

Schnee knirscht unter dem Gewicht des eigenen Tritts, glitzert in der weissen Landschaft, stiebt durch die Luft. Weit weg sind Rummel und Betriebsamkeit, ganz nah die Elemente der Natur. Mit etwas Glück zeichnet sich in einem Felsband die Silhouette eines Steinbocks ab, und die eigene Spur kreuzt sich mit der eines Schneehasen.


Gämsen, Schneehühner und andere Wildtiere sind im Winter durch die Kälte und das karge Nahrungsangebot gezwungen, ihre Energie sparsam einzusetzen. Werden sie gestört und in die Flucht geschlagen, ist ihr Überleben gefährdet. Im schlimmsten Fall droht ihnen gar der Erschöpfungstod.


Wer jedoch mit Respekt unterwegs ist und den Wildtieren mit Rücksicht begegnet, kann unbeschwert die Natur geniessen.


Vier Regeln für unterwegs

Halte dich auf deinen Touren an vier einfache Regeln. Damit hilfst du den Wildtieren, den strengen Bergwinter zu überleben.


1 - Wildruhezonen und Wildschutzgebiete beachten: Sie bieten Wildtieren Rückzugsräume.


2 - Im Wald auf Wegen und bezeichneten Routen bleiben: So können sich Wildtiere an den Menschen gewöhnen.


3 - Waldränder und schneefreie Flächen meiden: Sie sind die Lieblingsplätze der Wildtiere.


4 - Hunde an der Leine führen, insbesondere im Wald: Wildtiere flüchten vor frei laufenden Hunden.


Wenn du dich auf den folgenden Seiten (Link zum PDF) über die Lebensweise der Tiere informierst, lernst du, dich wildtierfreundlich zu bewegen und kannst ein intensives Naturerlebnis geniessen.

Weitere Infos unter: www.respektiere-deine-grenzen.ch


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